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Die Familie Bronner erhält den ART COLOGNE-Preis 2026

Die Koelnmesse und der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler freuen sich sehr, die Düsseldorfer Sammlerfamilie Bronner als diesjährige ART COLOGNE-Preisträger für Kunstvermittlung bekanntzugeben. Gewürdigt wird ihr über drei Generationen gewachsenes Engagement für das Sammeln, Fördern und öffentliche Vermitteln von Kunst. Mit Schenkungen und Leihgaben an Museen sowie der öffentlich zugänglichen Sammlung Philara hat die Familie nachhaltige Impulse für die Kunst- und Kulturlandschaft gesetzt.


Familie Bronner

Bild: Susanne Diesner, Koelnmesse

Erstmals seit 2010 - als die Familie Grässlin den ART COLOGNE-Preis erhielt - werden in diesem Jahr wieder mehrere Generationen für ihre besonderen Verdienste um die Kunstvermittlung ausgezeichnet: Anat und Gil Bronner, dessen Eltern Cary und Dan sowie die Kinder bzw. Enkel Philip und Lara. Letztere sind die Namensgeber von "Philara", einer einzigartigen, von ihrem Vater Gil im Jahr 2016 gegründeten Kultureinrichtung in Düsseldorf.

Sammler, die aus der Sphäre der Privatheit heraustreten und die Kunstszene aktiv mitgestalten, tun dies im Vergleich zur öffentlichen Hand auf sehr individuelle Weise vor dem Horizont ihrer persönlichen Biografie. Schon die Großeltern, Dan und Cary, waren als Kunstsammler aktiv, gründeten eine Stiftung und legten somit die Grundlage für Philara.

1931 im heutigen Tschechien geboren, überlebte Dan Bronner als Jugendlicher den Nationalsozialismus und arbeitete seit Anfang der 1960er-Jahre erfolgreich als Architekt in Düsseldorf. Gemeinsam mit seiner Frau Cary engagierte er sich jahrzehntelang als Mäzen und Leihgeber für den Kunstpalast Düsseldorf. Insbesondere die Graphische Sammlung kam in den Genuss von großzügigen Donationen, darunter rund 120 Blätter von George Grosz aus der Weimarer Zeit. Der Kunstpalast Düsseldorf würdigt das Ehepaar seit 2015 namentlich mit dem Dan-und-Cary-Bronner-Saal. Dan Bronner starb im Frühjahr 2023. (KM)

  Quelle: Koelnmesse gmbh (KM)

 

 

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