Ausstellungen

Gasometer: "Mythos Wald"

Ein urzeitlicher Riesenhirsch, Wolfsgeheul, preisgekrönte großformatige Bilder, der schlafende Bär und dazu die größte Indoor-Lichtskulptur der Welt - die bereits gestartete Ausstellung "Mythos Wald" erweckt unsere Wälder zum Leben.


Fliegenpilz

Bild: Agorastos Papatsanis

Emotional, überraschend, mitreißend und dabei stets wissenschaftlich fundiert: Noch bis zum 30.12.26 nimmt der Gasometer Oberhausen mit in die atemberaubende Schönheit unserer Wälder. In unterschiedlichen Kapiteln präsentiert "Mythos Wald" die Diversität unserer Waldgebiete, deren Ökosysteme so unterschiedlich sind, wie die Klimazonen in denen sie vorkommen. Um den Äquator liegen die tropischen Regenwälder mit ihrer verschwenderischen Fülle, die mächtigsten Baumriesen wachsen tausende Kilometer weiter nördlich in Kalifornien und in den Transsilvanischen Alpen findet sich Europas letzter Urwald. Facettenreich ist der oft in Märchen und Sagen vor-kommende Deutsche Wald mit seinen Eichen, Buchen, Fichten oder Kiefern und gilt dabei auch als Sehnsuchtsort.

Mit großformatigen, teilweise erstmals zu sehenden Bildern und Filmsequenzen zeigt der Gasometer, dass Wälder mehr als nur eine Ansammlung von Bäumen sind. Dafür widmet sich die Ausstellung den einzigartigen Tier- und Pflanzenwelten, zu deren Pracht an Geschöpfen, neben Wolf, Faultier, Eule, Braunbär oder einem zweieinhalb Meter langen Gliederfüßers aus dem Karbonzeitalter, auch das einzigartige Originalskelett des vor rund 7000 Jahren ausgestorbenen Riesenhirschs gehört.

Oftmals im Verborgenen, findet sich eine ganz eigene Wunderwelt von Kleinstorganismen wie etwa das niedliche Bärtierchen, Ameisen oder farbenprächtige Schleimpilze. Die überwiegende Anzahl der ausgestellten Exponate stellen das Bonner Museum Koenig, das LWL-Naturkundemuseum Münster so-wie das Essener Ruhrmuseum zur Verfügung.

Trilogie der Erde

"Unsere neue Ausstellung 'Mythos Wald' ist der dritte Teil einer Trilogie, die mit 'Das zerbrechliche Paradies' im Jahr 2021 begann, gefolgt von 'Planet Ozean' in 2024." erklärt Jeanette Schmitz. Die Kuratorin und Geschäftsführerin der Gasometer Oberhausen GmbH weiter: "Gemein ist allen drei Ausstellungen die ungewöhnliche Kombination aus wissenschaftlichen Fakten und künstlerischer Umsetzung. Und so dokumentiert 'Mythos Wald' neben den Folgen des Klimawandels auch wieder nachhaltige Lösungsansätze und schafft ein Bewusstsein für unsere Erde als schützenswertes Ökosystem." (GMO)

  Quelle: Gasometer Oberhausen (GMO)

 

 

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