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Martin Streit - "Kleine Monumente"

In meiner künstlerischen Arbeit geht es zuallererst um die Themen Licht, Farbleuchten und Farbklang. Archaische Grundformen wie Schale, Kugel, Becher, Haus und menschliche Figur sind essentiell für meine Art künstlerischer Untersuchung.


Martin Streit, Kleine Schale, 2024, Öl, Leinwand, 22 x 18 cm

Bild: Galerie Junge Kunst (GJK)

Dabei geht es mir immer um das Verhältnis von Farbe und Form, das Zusammenstimmen und Kontrastieren von Farben im Sinne eines Farbklangs, das Wechselspiel von Opazität und Transparenz, das Verschleiern oder Auflösen klarer Grenzmarkierungen und das Evozieren von Leuchtkraft. Nicht weniger wichtig ist dabei das immer neue Ausloten von Figur und Grund. Wie die Dinge in Erscheinung treten oder sich auflösen, das Ephemere steht dabei im Vordergrund meines Interesses.

Martin Streit, 2025

In seiner dritten Einzelausstellung im Kunstverein Trier Junge Kunst (nach 1994 und 2007) führt Martin Streit den Beweis von Farbe als zeitlosem künstlerischem Spannungsfeld zwischen Materie und Lichtwelle, Auge und Denken weiter. Ob mit öligem Bindemittel oder mit fotoreaktiven Trägern in einer Camera Obscura: Martin Streit feiert in jedem Werk der Ausstellung meisterlich die malerischen Möglichkeiten, die Farb-Empfindungsräume bieten und verwandelt den weißen Galerie-Raum zum Träger lichter Kraft. (GJK)

Vita

1964
Geboren in Koblenz

1983 - 1986 
Ausbildung zum Kunstglaser in Trier

1988 - 1990 
Kunstakademie Münster, Freie Malerei

1990 - 1995 
Kunstakademie Düsseldorf, Studium der Malerei bei Professor Gotthard Graubner

1995
Meisterschüler

Martin Streit lebt und arbeitet in Köln.

Die Ausstellung ist Teil der LOKALE der Rheinland-Pfalz Triennale 2026 in Trier noch bis zum 31.05.26.

Galerie Junge Kunst (GJK)

Karl-Marx-Straße 90, 54290 Trier

Sa. und So. 14 bis 17 Uhr

  Quelle: Galerie Junge Kunst (GJK)

 

 

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