Kunstmessen

MCH Group steigert Halbjahresgewinn

Zum dritten Mal in Folge erzielte die MCH Group nach Jahren der Verluste ein positives Halbjahresergebnis. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs konnte die Profitabilität deutlich gesteigert werden: Der Gewinn liegt bei CHF 5.3 Mio., der Betriebsertrag bei CHF 222.4 Mio., während das EBITDA auf CHF 18.9 Mio. anwuchs - ein Plus von CHF 3.6 Mio. gegenüber der Vorjahresperiode. Damit bestätigt die MCH Group den Erfolg ihrer Effizienzmassnahmen, mit denen Strukturen und Prozesse gestrafft, die Kostenbasis gesenkt und zugleich neue Chancen in Basel und international erschlossen wurden - eine solide Grundlage für nachhaltiges Wachstum und Profitabilität.


Andrea Zappia, CEO a.i. und Verwaltungsratspräsident

Bild: © MCH Group

Konsolidierte Kennzahlen auf einen Blick (Zahlen der Vorjahresperiode 2024 in Klammern):

- Betriebsertrag: CHF 222.4 Mio. (CHF 236.6 Mio.)
- EBITDA: CHF 18.9 Mio. (CHF 15.3 Mio.)
- Reingewinn: CHF 5.3 Mio. (CHF 3.8 Mio.)

Solide Leistungen in unseren Geschäftsbereichen

Die MCH Group blickt im 1. Halbjahr 2025 auf solide Resultate in ihren Geschäftsbereichen. Art Basel bestätigte ihre internationale Bedeutung mit erfolgreichen Ausgaben in Hongkong und Basel. Zum 55-jährigen Jubiläum erzielte die Art Basel in Basel herausragende Verkäufe in allen Bereichen und bestätigte ihre führende Rolle im globalen Kunstmarkt. Im Bereich Exhibitions & Events war der Eurovision Song Contest in Basel ein besonderes Highlight. Auch wenn er aufgrund höherer Kosten kein finanzieller Erfolg war, verdeutlichte er in enger Zusammenarbeit mit Behörden, Partnern und Institutionen die Kompetenz der MCH Group bei der Durchführung komplexer Grossveranstaltungen. Die Division Live Marketing Solutions (LMS) betreute weltweit mehr als 800 Projekte. Dazu gehörten unter anderem das Sharjah Light Festival, der Novartis Brand Space beim ESC sowie internationale Projekte für Kunden wie Disney, Samsung, Verizon und Caterpillar.

Ausblick zweite Jahreshälfte

In der zweiten Jahreshälfte 2025 rechnet die MCH Group damit, ihren positiven Kurs fortzusetzen und den Umsatz wieder zu steigern. Dazu tragen die Saisonalität des Messegeschäfts sowie die neuen strategischen Partnerschaften mit Qatar Sports Investments (QSI) und QC+ bei, die einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung der Gruppe darstellt. Zusätzlich wird der Verkauf des Expomobilia-Gebäudes in Effretikon einen einmaligen positiven Effekt auf EBITDA und Cashflow bringen. Belastend dürften hingegen Wechselkursschwankungen wirken - insbesondere der schwächere US-Dollar. "Die Fortschritte, die wir sehen, bestätigen, dass unsere Effizienzmassnahmen greifen. Gleichzeitig investieren wir in Partnerschaften und neue Formate, die die Grundlage für künftiges Wachstum legen werden.", sagt Andrea Zappia, CEO a.i. und Verwaltungsratspräsident.

Mit klarem Fokus auf Effizienz, Disziplin und langfristige Ausrichtung investiert die MCH Group gleichzeitig in neue Formate und Partnerschaften, darunter die Zusammenarbeit mit Bits & Pretzels für das neue Health.Tech Global Summit, das im März 2026 erstmals in Basel stattfinden wird und eine internationale Plattform für Innovation und Life Sciences schaffen soll. (MCH)


Über die MCH Group

Die MCH Group mit Hauptsitz in Basel (Schweiz) ist ein weltweit tätiges Erlebnismarketing-Unternehmen mit einem umfassenden Dienstleistungs-Netzwerk für globale Kunden. Zu ihrem Kerngeschäft gehören einzigartige Community-Plattformen wie die Art Basel Shows in Basel, Hong Kong, Paris, Miami Beach und Katar sowie national bedeutende Messen wie die Swissbau und Giardina. Der Bereich Live Marketing Solutions mit den Brands MCH Global, MC 2 und Expomobilia bietet individuelle Erlebnismarketing-Lösungen von der Strategie über die Kreation bis zur Umsetzung an. Die MCH Group betreibt zudem die Messe und das Congress Center Basel sowie die Messe Zürich. Das Unternehmen beschäftigt über 800 Mitarbeitende, rund die Hälfte davon in der Schweiz und den USA.

  Quelle: MCH Group AG (MCH)

 

 

Anzeige
ART Zürich 2023

Meistgelesene Artikel

 

Global Art Market Report 2024: Kunstmarkt bleibt widerstandsfähig