Kunstmessen

VOLTA Basel: Aufbruch in eine neue Dekade

Nach ihrer bisher erfolgreichsten Ausgabe kehrt VOLTA vom 17.06. bis 21.06.26 nach Basel zurück. Die Messe tritt in ihre dritte Dekade ein und bleibt dabei, was sie seit jeher ist: ein Sprungbrett für aufstrebende Talente und ein Ort, an dem Ideen entstehen, die die zeitgenössische Kunst von morgen prägen. Nur zwei Gehminuten von der Art Basel und dem Messeplatz entfernt, präsentiert die VOLTA 2026 insgesamt 69 Galerien aus 26 Ländern.


Ange Monnoyeur Gallery, Yannick Fournié, Solaris, 14, 80 × 80cm.


Die VOLTA Basel 2026 präsentiert eine dynamische Mischung aus etablierten und aufstrebenden Positionen: Die neue Sektion Frische! rückt experimentelle kuratorische Ansätze junger Galerien in den Fokus; der thematische Pavillon Everywhen: Contemporary Aboriginal Art fördert den interkulturellen Dialog; und die starke Präsenz von 18 Schweizer Galerien unterstreicht die Lebendigkeit der lokalen Szene.

Everywhen:
Contemporary Aboriginal Art

Der thematische Pavillon der VOLTA 2026 widmet sich den eindrucksvollen Erzählungen zeitgenössischer Aborigine-Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum steht das Konzept des «Everywhen»: die indigene Vorstellung von Zeit als Kontinuum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig existieren. Mit einer über 65'000 Jahre zurückreichenden Geschichte verbindet der Pavillon die Besucherinnen und Besucher der VOLTA mit diesen uralten Überlieferungen, Ahnen-Mythologien und kulturellen Traditionen - ebenso wie mit den lebendigen zeitgenössischen künstlerischen Praktiken, die daraus heute hervorgehen. Viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind in bedeutenden institutionellen Sammlungen vertreten, darunter die Tate Modern, das Museum of Contemporary Art Australia, die Vatikanischen Museen sowie die National Gallery of Victoria in Melbourne.

Die Galerie Arts d'Australie (Australien) vertritt Konstantina (Kate Constantine), eine Gadigal-Frau der Eora Nation und zeitgenössische indigene Künstlerin. Knight Fine Art (Australien) präsentiert fünf indigene Künstlerinnen und Künstler und bringt wegweisende Positionen wie Clifford Possum Tjapaltjarri, Emily Kame Kngwarreye und Tommy Watson mit zeitgenössischen Stimmen wie Arthur Jalyirri Dixon und Tanya Van Horenzusammen. Bay Gallery Home (UK) ist die einzige auf Aborigine-Kunst spezialisierte Galerie in Grossbritannien. Die von Frauen geführte Galerie geniesst das Vertrauen abgelegener Aborigine-Gemeinschaften des Northern Territory, vertritt ihre Malerei und hat eine eigene Kollektion für Wohnaccessoires entwickelt.Die Galerie bietet einen facettenreichen Einblick in indigene Kunst aus Regionen wie der Central Desert, Arnhem Land und den Tiwi-Inseln. Weitere beteiligte Galerien sind Atelier du Temps (Schweiz), KG Contemporary (Schweiz) sowie Coe Contemporary (UK) und die Rebecca Hossack Art Gallery (UK), die Arbeiten von Naomi Hobson zeigt.


Arts d'Australie, Stéphane Jacob, Ken Done Loves Joy, 2025, Acrylic on canvas, 120x120cm


Everywhen: Contemporary Aboriginal Art wird von VOLTA Artistic Director Lee Cavaliere kuratiert und von einem Netzwerk von Kuratorinnen und Kuratoren sowie Expertinnen und Experten für indigene Kunst begleitet. Dazu zählen unter anderem Rebecca Hossack, Stéphane Jacob, Jasmine Coe, Sixtine Crutchfield, Dr. Catherine Kineweskwêw Richardson, Theresa Burkhardt, Shonae Hobson, Gautier Chiarini, Rob Russell,Swisspeace und Emilia Galatis. Mit freundlicher Unterstützung des Museumspartners Fondation Burkhardt-Felder.

Theresa Burkhardt, Gründerin des Fondation Burkhardt-Felder Museums: "Wir sind stolz, VOLTA als Museumspartner zu unterstützen. Die Fondation Burkhardt-Felder erachtet es als zentral, Galeristinnen und Galeristen, Künstlerinnen und Künstler sowie Kuratorinnen und Kuratoren zusammenzubringen, um die Kunst der Aborigines Australiens auf internationaler Ebene zu fördern. VOLTA trägt wesentlich dazu bei, diese zeitgenössische Praxis und ihre tiefen kulturellen Wurzeln einem europäischen Publikum näherzubringen."

Neue Sektion: Frische!

Frische! rückt mutige und innovative Ansätze aufstrebender Galerien sowie eigenständige kuratorische Handschriften in den Fokus. Die Sektion vereint acht dynamische Galerienund zeigt frische Stimmen und experimentelle Positionen, die aktuelle Entwicklungen im zeitgenössischen Kunstmarkt reflektieren.


Donna Art, FU-Hau Shiuan, In the Palm of One's Hand, 2025, Oil on Canvas, 72 x 90cm


Zu den teilnehmenden Galerien zählen unter anderem Donna Art (Taiwan) mit einem Soloauftritt von FU Hau-Shiuan sowie die Chong Gallery (Schweiz), mit Werken der spanischen Künstler Marcus Navarro und Jokin Sortwo. Ergänzt wird die Sektion durch internationale Positionen von Cascade Art Concept (Australien), Art in Dongsan (Südkorea), The Space Art Gallery (Israel), Galerie Sechs (Schweiz), HeLai Art Gallery + Art Fungible (Schweiz) sowie LIGHTWORKS (Australien), die Arbeiten der Schweizer Künstlerin Ruth Maria Obrist und des britisch-nigerianischen Künstlers Rob Omodiagbe zeigen.

Neue und wiederkehrende Galerien begleiten VOLTA in die dritte Dekade

Nach dem Erfolg der 20. Jubiläumsausgabe im vergangenen Jahr in der Halle 4.U des Kongress Center Basel freut sich VOLTA, eine Reihe von Galerien erneut begrüssen zu dürfen. Dazu gehört unter anderem die Galerie Barbara von Stechow (Deutschland), die mit Künstlerinnen und Künstlern wie Cristian Awe, Edite Grinberga und Maximilian Verhasder Frage nachgeht, wie sich Bewegung und Stillstand in Malerei und Skulptur zueinander verhalten. Ebenfalls wieder dabei ist Rukh Art Hub (New York), mit einem kuratorischen Projekt, das sich mit Körper, Begehren, Identität und kulturellem Gedächtnis auseinandersetzt.

VOLTA freut sich zudem, in diesem Jahr eine Reihe von Galerien erstmals begrüssen zu dürfen. Dazu zählt unter anderem die 99 Loop Gallery (Südafrika), die Arbeiten südafrikanischer Künstlerinnen und Künstler wie Chuma Adam, Olivia Botha und Zarah Cassim sowie der norwegischen Künstlerin Oda Tungodden und der ukrainischen Künstlerin Anna Savvi präsentiert. Ebenfalls neu im Programm ist Filafriques (Schweiz), eine von der Galeristin Carine Biley geleitete Galerie mit Fokus auf zeitgenössische afrikanische Kunst. Weitere Debütantinnen sind die Galeria HGZ (Mexiko), Galerie Charlot (Frankreich) sowie Aifa (Schweiz). (RFG)

VOLTA Basel 2026

Ort:
Halle 4.U, Kongress Center, Basel

Termin:
17. - 21. Juni 2026

Öffnungszeiten:
Dienstag, 16. Juni: VIP First Look, 18-20 Uhr (nur auf Einladung)
Mittwoch, 17. Juni: VIP Preview, 10-14 Uhr ' Öffentliche Eröffnung, 14-20 Uhr
Donnerstag, 18. Juni: 10-19 Uhr
Freitag, 19. Juni: 10-20 Uhr
Samstag, 20. Juni: 11-19 Uhr
Sonntag, 21. Juni: 11-17 Uhr

https://www.voltaartfairs.com

   Quelle: Ramsay Fairs-Gruppe (RFG)

 

 

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